Framer Studio

Framer Studio, das neue Design Tool.

Schon wieder ein neues Design Tool ist veröffentlich worden. Nachdem Sketch vor einigen Jahren den Startschuss gelegt hat, sind nach und nach etliche Tools hinzugekommen. Bei den Prototyping Tools hat sich InVision in Kombination mit Sketch bewährt. Aber auch beim Thema Prototyping gibt es mittlerweile eine Menge Tools.

Was macht Framer Studio anders?

Ursprünglich war Framer ein High-Fi Prototyping Tool, in dem man nicht designen konnte. Ehrlich gesagt, gehörte es nie zu meinen Lieblingen, da zu viel Coding Kenntnisse vorausgesetzt wurden. Auch das scheint immernoch der Fall zu sein. Man kann zwar krasse Prototypen damit bauen, aber ohne WYSIWYG Editor. Das ist schade, aber bedient natürlich eine bestimmte Zielgruppe.

Aktuell finde ich den Ansatz von InVision Craft, klasse. Womit man in Sketch die Verlinkungen für den Prototypen in InVision anlegen kann. Alles ist visualisiert und leicht änderbar.

Insgesamt sieht Framer Studio nett aus, aber es ist nicht mit Sketch zu vergleichen. Es gibt keine Symbole und keine Libraries, keine Masken usw. Es wird Sketch auf keinen Fall ersetzen. Danach sieht es jedenfalls nicht aus. Man weiß aber natürlich nicht, was die Entwickler für Pläne haben.

Meiner Einschätzung nach, ist Framer aktuell eher für User, die es bereits genutzt haben und nun auch darin Designen können. Das ist durchaus praktisch, aber es ist aktuell kein Tool, um eine komplette App mit allen Screens usw. darin zu bauen. Dafür fehlt einfach noch zu viel. Für den ersten Aufschlag sieht die App aber nicht schlecht aus und wer weiß, was daraus noch wird.

Spätestens wenn InVision Studio herausgekommen ist, wird das spannende Battle der Design Tools beginnen. Bis dahin könnt ihr Framer gern 14 Tage lang, kostenlos ausprobieren.

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Chris

UX Design Freelancer aus Berlin. Nie müde Projekte und Experimente nebenher zu betreiben. Ehemann, Vater und überzeugter Pflanzenfresser.